Zwerg Cochin


Wir haben zur Zeit 13 Zwerg Cochin in unserer Zucht.

1 Hahn und 12 Hennen


Zwergcochin Küken
Zwergcochin Küken


Hahn


BS 649

Zwerg Cochin Hahn aus 2014

blau

Ausstellungsbewertung: sg95

Hanibal

Zuchthahn aus der Zucht des 2014 amtierenden Europameister, Deutscher Meister, Zwerg Cochin Meister

 

Vorzüge: ansprechender Hahn mit gefälliger Größe, Stand


Hennen


MB205

Cochin Henne aus 2016

blau glatt

 

Bewertung Ausstellung: sg 94

Vorzüge: akzeptabel in der Größe, Stand, Farbe

 

Die Henne stand auf der Kreisschau 2017.

 

 

 

 

Datum Foto: 17.12.2017

AA 656

Zwerg Cochin Henne aus 2013

blau

 

Bewertung Ausstellung: g92

Vorzüge: Form, Farbe

Mängel: ungleichmäßiger Kammschnitt

 

Die Henne stand am 12.11.16 - 13.11.16 auf der Lokalschau. Gerichtet wurde sie von Frau Pfeffer.

 

Datum Foto: 13.11.2016

FF46

Zwerg Cochin Henne aus 2015

glatt / blau

 

Bewertung Ausstellung: leider ohne Bewertung

 

Vorzüge: Oberlinie, Abschluss, Farbe

Mängel: fehlender Kammzacken vorne

 

Die Henne stand am 12.11.16 - 13.11.16 auf der Lokalschau. Gerichtet wurde sie von Frau Pfeffer.

Datum Foto: 13.11.2016

GV533

Cochin Henne aus 2016

blau glatt

 

Bewertung Ausstellung: sg 93

Vorzüge: grandiose Henne mit ansprechender Farbe und Kopf.

 

Die Henne stand auf der Kreisschau 2017.

 

 

 

 

 

Datum Foto: 17.12.2017

FF47

Zwerg Cochin Henne aus 2015

glatt

blau

 

 

 

 

 

 

 

Datum Foto: 20.12.2015

GV510

Cochin Henne aus 2016

blau gelockt

 

Bewertung Ausstellung: sg 95

Vorzüge: beachtlicher Typ, gefällige Figur, Stand, Belatschung, Lockung.

 

Die Henne stand auf der Kreisschau 2017.

 

 

 

Datum Foto: 17.12.2017

Farbring blau /                                            

Zwerg Cochin Henne aus 2012

blau

gelockt

HE265

Zwerg Cochin Henne aus 2015

gelockt blau

 

Bewertung Ausstellung: sg95

Vorzüge: ideal in der Figur,Stand, Haltung, Kopf u. Farbe, Federstruktur

Fehler: keine

Die Henne stand am 12.11.16 - 13.11.16 auf der Lokalschau. Gerichtet wurde sie von Frau Pfeffer.

Und 2017 auf der Kreisschau

Datum Foto: 17.12.2017

GV538

Cochin Henne aus 2016

blau gelockt

 

Bewertung Ausstellung: sg 94

Vorzüge: zusagende Henne, prima Stand und Farben.

 

Die Henne stand auf der Kreisschau 2017.

 

 

Datum Foto: 17.12.2017

GV536

Cochin Henne aus 2016

schwarz gelockt

 

Bewertung Ausstellung: sg 95

Vorzüge: überzeugend in der Form, Stand, feine Lockung und Farbe.

 

Die Henne stand auf der Kreisschau 2017.

 

 

 

Datum Foto: 17.12.2017

GV513 Cochin Henne aus 2016 blau glatt

GV518 Cochin Henne aus 2016 blau glatt


Vorbereitung zur Ausstellung


Uns so sieht es aus, wenn wir unsere Cochin zur Ausstellung fertig machen müssen......waschen, legen, föhnen :o)


Kükenbilder Nachwuchs 2015



Geschichte des Zwerg-Cochin


Die Geschichte des Zwerg-Cochin

 

Die Zwerghuhnzüchter schenkten ihre besondere Aufmerksamkeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts dem riesigen Land China und dessen Hauptstadt Peking, denn ihre Phantasie wurde durch ein kleines, gelbes, mit Federfüßen versehenes Hühnchen beflügelt.

 

Die Zwerg-Cochin, soviel ist uns heute deutlich bewußt, dürften wohl die älteste aller Zwerghuhnrassen aus dem asiatischen Raum sein und wohl das gleiche Alter haben wie die Chabos aus Japan. Heute ist es eine unumstößliche Tatsache, dass die Zwerg-Cochin zu den ureigensten Zwerghuhnrassen gehören, was bedeutet, dass diese Rasse nicht aus der Großrasse herausgezüchtet wurde. Für diese Rasse gibt es kein Gegenstück.

 

Im Januar 1885 kam ein Dutzend gute, gelbe Peking-Bantam aus Ostindien in London an. Die Herren Entwisle und Walton verteilten sie unter sich. Das ist eigentlich alles, was wir über die ersten Anfänge der Zwerg-Cochin in England wissen.

 

Ein mutiger Züchter, der auch die finanzielle Basis hatte, brachte im Jahr 1886 die ersten Zwerg-Cochin nach Deutschland. Es war der Hofdruckereibesitzer Max Richard Liepsch aus Dresden, der für 1,1 gelbe Tierchen aus England die für damalige Zeit ungewöhnlich hohe Summe von 1200 Mark zahlte.


Mann muss noch wissen, dass es keine Tiere aus Originalimporten aus China waren, sondern dass sie aus Kreuzungen hervorgingen. Es waren also Bastarde und keine Reinzucht. Diese Tiere zeigte Max Liepsch bei einer Leipziger Schau als gelbe Zwerg-Cochin aus englischer Zucht. Dann kam das große Unglück, denn schon nach kurzer Zeit ging von dem teuer erworbenen Zwerghuhnpärchen das Hähnchen ein. Dies berichtete uns zu einem späteren Zeitpunkt der Direktor Alfred Beeck von der Lehr- und Versuchsanstalt in Halle-Cröllwitz. Er war es auch, der Max Liepsch aus seiner großen Not half, denn er hatte aus England von einer Züchterin einen Satz Bruteier für 52 Mark gekauft und zog daraus fünf muntere Zwerg-Cochin. Diese Küken verkaufte er Max Liepsch, so dass dieser seine erste Zwerg-Cochin-Zucht in Deutschland planmäßig beginnen konnte.

 

Die Zucht der Zwerg-Cochin wurde in Deutschland mit großer Begeisterung aufgenommen, die es auch bald mit der englischen Zucht aufnehmen und mit ihr wetteifern konnte. Es folgten auch bald weitere Farbenschläge.

In Deutschland wurden die Zwerg-Cochin erstmals von Heinrich Marten in einer Rassebeschreibung  erwähnt. Dort lesen wir, dass die Bezeichnung "Zwerg-Cochin" in Deutschland jetzt allgemein gebräulich und ohne Zweifel auch richtig sei. Marten stellte weiter fest, dass die Zwerg-Cochin jetzt in sämtlichen Farben den großen Cochin in der Qualität kaum nachstehen würden.

 

In Dunkel gehüllt bleibt auch die bis heute ungeklärte Enstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Peking-Bantam, einer Zwerghuhnrasse, die der westlichen Welt bis 1860 unbekannt war. Zwerg-Cochin oder Peking-Bantam, wie sie anfängliche genannt wurden, gab es nach unseren Feststellungen nur in den kaiserlichen Gärten, den Sommerpalästen in Peking. Als Lieblingshühner des Kaisers genossen sie den Vorzug, in aller Freiheit in den ausgedehnten Sommergärten liebevoll betreut und gepflegt zu werden.


In allen Berichten über das erstmalige Auffinden dieser Zwerghühner lesen wir in einer gewissen Übereinstimmung, dass es englische und französische Truppen waren, die im Jahr 1860 bei der Zerstörung des Sommerpalastes des Kaisers erstmals auf diese zutraulichen Zwerghühnchen trafen. Als dann Kriegsbeute gesammelt wurde, um diese nach England zu senden, wurde für die Königin von England ein Pärchen Zwerghühner als Requisitionsgut beigefügt.

 

Die Tierchen erregten besonders Aufsehen, weil sie hinsichtlich der Form und dem gesamten Gehabe ganz anders waren, als die bisher bekannten kleinen Hühnerrassen. Die Engländer waren berauscht von der gelben Gefiederfarbe. In England wurde mit den requirierten Tieren zunächst einmal gezüchtet und die Nachzucht im Jahr 1863 in London erstmals ausgestellt. So wurde die Kriegsbeute aus Peking zum Urstamm aller Zwerg-Cochin. Leider wurden die Hühnchen und die nachfolgenden Generationen zu lange ingezüchtet, was sich dann auch nachteilig bemerkbar machte.

 

Zwei Züchter der Peking-Bantam griffen daher zur Selbsthilfe und kreuzten in ihr vorhandenes Tiermaterial eine lederfarbige Zwerghenne ein, deren Rassezugehörigkeit als Nanking-Bantam bezeichnet wurde. Durch diese Einkreuzung wurde die schwache Konstitution der Tiere zwar verbessert, aber wertvolle Rassemerkmale gingen dabei verloren.


Die Ähnlichkeit zwischen den Peking-Bantam und den großen Cochin in Farbe, Form und Befiederung sei bei ihrem ersten Auftreten so groß gewesen, dass man es allgemein als selbstverständlich annahm, dass die Peking-Bantam aus den großen Cochin durch Inzucht und knappe Fütterung herausgezüchtet wurden. Doch dies traf für die Peking-Bantam keineswegs zu. Bei den Peking-Bantam handelte es sich um eine neue, bisher in Europa unbekannte Zwerghuhnrasse. Die Auffassung vieler Geflügelexperten, dass es sich bei den Peking-Bantam um eine Verzwergung der Großrasse handle, hielt sehr lange an.

 

Auszüge von Bild- und Textmaterial entnommen aus: Zwerg-Cochin von Paul Doll, erschienen im Verlagshaus Reutlingen, Oertel+Spörer. Internationaler Sonderverein zur Erhaltung der Zwerg-Cochin,

Das Buch ist über den ISV zu beziehen, mehr dazu auf der Seite "Zwerg-Cochin".


Rassebeschreibung


Rassebeschreibung



Rasse




Zwerg-Cochin

Herkunft China. 1886 in Deutschland eingeführt.
Bedeutung  
Gesamteindruck


Massiges, tiefgestelltes Hühnchen mit breitem. gedrungenem, vorn tiefgetragenem Körper. Sehr volle, weiche, flaumreiche Befiederung, die alle Formen abrundet (Federball).

Farbe Farbenschläge:
Hinweis:
Nur die Farbenschläge Gelb, Schwarz, Weiß, Blau, Gesperbert und Schwarzweißgescheckt sind gelockt anerkannt.

Gelb:
Gleichmäßiges Goldgelb mit gelben Federkielen. Etwas Bronze im Schwanz des Hahnes gestattet.
Lauffarbe gelb.

Schwarz:
Schwarzes Gefieder mit grünem Glanz. Untergefieder dunkel.
Lauffarbe beim Hahn gelb, bei der Henne gelb mit grauem Anflug.

Weiß:
Reines Weiß.
Lauffarbe gelb.

Blau:
Bei HAHN und HENNE ein gleichmäßiges, ungesäumtes Blau mit gut durchgefärbtem Schwanz. Beim Hahn Kopf, Hals- und Sattelbehang sowie Flügeldecken nahezu samtschwarz. Halsbehang der Henne dunkler abgesetzt. Lauffarbe gelb, dunkler Anflug gestattet. 

Perlgrau:
Gleichmäßiges, möglichst helles Graublau des Ober- und Untergefieders und der Latschen bei beiden Geschlechtern. Feine, dunkelblaue Pfefferung in den Behängen ist vorerst nicht zu strafen.
Lauffarbe bleigrau, ins Gelbliche übergehend; gelbe Fußsohle.

Rot:
HAHN: Gleichmäßiges, sattes, nicht zu dunkles, glänzendes Rot. Untergefieder möglichst rot. Schwingen rot, etwas schwarz auf Innenfahnen gestattet. Schwanz rot oder schwarz-purpurfarbig. Geringe, angedeutete, schwarze Zeichnung im unteren Halsbehang gestattet. HENNE: Gleichmäßiges, sattes Rot, etwas heller als der Hahn; sonst diesem gleich. Lauffarbe gelb.

Schwarz-weißgescheckt:
HAHN: Schwarze, grün glänzende Grundfarbe. Federn der Brust, Kruppe und Schenkel mit reinweißen Federenden. Hals und Sattelbehang sowie Flügeldecken mit feiner, weißer, v-förmiger Federspitzenzeichnung.
HENNE: Auf schwarzem, grün glänzendem Grund eine möglichst gleichmäßig verteilte, zarte, reinweiße, v-förmige Zeichnung am Federende. Schwingen und Schwanzfedern bei beiden Geschlechtern möglichst mit weißen Federenden. Die schwarze Grundfarbe ist vorherrschend. Die weiße Zeichnung tritt im Alter stärker hervor. Ein bis zwei überwiegend weiße Handschwingen beim Hahn und vor allem bei Alttieren gestattet.
Lauffarbe gelb, grauer Anflug gestattet. 

Gesperbert:
Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Schwarz mit Lichtblau leicht bogig quer gebändert. Beim Hahn in gleicher Breite; bei der Henne sind die dunklen Federteile etwas breiter als die hellen. Infolge des lockeren Gefieders ist die Zeichnung nicht scharf, das Untergefieder nur schwach gezeichnet.
Lauffarbe gelb, bei der Henne grauer Anflug gestattet.

Gelb-Gesperbert:
Beim Hahn auf gelbem Grund ausgeprägte cremeweiße Sperberung in gleichmäßigem Abstand. Bei der Henne sind die gelben Federfluren breiter, die flockige Sperberung ist matter. Untergefieder gelb bis weiß. Rötlich gesperberte Schultern beim Hahn sind gestattet. Lauffarbe gelb.

Perlgrau-Gesperbert:
Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Perlgrau und Grauweiß leicht bogig quer gesperbert. Beim Hahn in gleicher Breite; bei der Henne sind die perlgrauen Federteile etwas breiter. Untergefieder nur schwach gezeichnet. Lauffarbe gelb.

Goldhalsig:
HAHN: Kopf goldbraun. Hals- und Sattelbehang goldfarbig mit vollem schwarzem Schaftstrich, auch der Federkiel schwarz. Rücken und Schultern leuchtend karminrot. Größere Flügeldeckfedern (Binde) grünglänzend schwarz. Hand- und Armschwingen Innenfahne schwarz, äußerer Rand bzw. Außenfahne braun, das goldbraune Flügeldreieck bildend. Kehle, Brust, Bauch, Schenkel, Fußbefiederung und Schwanz grünglänzend schwarz.
HENNE: Halsbehang wie beim Hahn. Gesamtes Körpergefieder graubraun mit feiner, schwarzer Rieselung, jedoch ohne Säumung und ohne Nervzeichnung. Fußbefiederung wie Körpergefieder. Lauffarbe gelb.

Blau-goldhalsig:
HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang intensiv goldfarbig mit blauen Schaftstrichen; Gold am Kopf am dunkelsten. Rücken, Schultern und Flügeldecken leuchtend karminrot. Größere Flügeldeckfedern (Binden) blau. Handschwingen blaugrau mit hellbraunem Außenrand. Armschwingen innen blaugrau, außen hellbraun, ein rein braunes Flügeldreieck bildend. Brust, Bauch, Schenkel, Fußbefiederung und Schwanz blau.
HENNE: Kopf und Halsbehang goldfarbig mit vollen, blauen Schaftstrichen. Körpergefieder hellgoldbraun mit feiner blauer Rieselung, jedoch ohne Säumung und ohne Nervzeichnung. Fußbefiederung wie Körpergefieder. Lauffarbe gelb. 

Silberhalsig:
HAHN: Kopf silberweiß. Hals- und Sattelbehang silberweiß mit breiten, schwarzen Schaftstrichen. Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiß. Handschwingen schwarz mit weißem Außenrand. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, das Flügeldreieck bildend. Größere Flügeldeckfedern (Binden) grünglänzend schwarz. Schwanz grünglänzend schwarz. Brust, Bauch, Schenkel und Aftergefieder rein schwarz. Fußbefiederung schwarz. Untergefieder dunkelgrau. HENNE: Kopf silbergrau. Halsbehang silberweiß mit breiten, schwarzen Schaftstrichen. Körpergefieder mit silbergrauer Grundfarbe und feiner, dichter, schwarzer Rieselung möglichst ohne silbrigen Federrand und Nervzeichnung. Leicht aufgehellte Oberbrust vorerst gestattet. Fußbefiederung in Anlehnung an das Körpergefieder. Untergefieder grau. Lauffarbe gelb.

Braungebändert:
HAHN: Gleichmäßig satt goldbraun. Verdeckte schwarze Einlagerungen in Form und Art der Hennenzeichnung im Halsbehang. Wenige sichtbare schwarze Einlagerungen im Halsbehang, auf Flügeln und Schenkeln gestattet. Untergefieder am Grund der Feder satt braun, im übrigen Flaumgefieder grau. Der Kiel jeder Feder satt goldbraun.
HENNE: Satt hellbraun von durchweg gleichmäßiger Tönung. Der Kiel jeder Feder goldbraun. Zeichnung hufeisenförmig; von außen nach innen breite, satt hellbraune und schmale, intensiv schwarze Bänder im Wechsel. Handschwingen braun mit schwarzer Einlagerung. Armschwingen hellbraun mit Zeichnung. Die großen Schwanzdeckfedern wie das Körpergefieder gezeichnet. Steuerfedern schwarz mit braunem Außenrand. Untergefieder graubraun. Lauffarbe gelb.

Silberfarbig-gebändert:
HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiß mit grünglänzendem schwarzem Schaftstrich, der im oberen Teil der Feder durch Weiß am Federkiel unterbrochen wird. Kehle, Brust, Bauch. Schenkel und Fußbefiederung schwarz mit weißer Säumung. Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiß. Die größeren Flügeldeckfedern (Binden) schwarz, weißer Saum gestattet. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, das Flügeldreieck bildend. Handschwingen schwarz mit weißem Außenrand. Schwanz schwarz, weißer Federrand im Deckgefieder gestattet. Untergefieder grau. HENNE: Kopf silberweiß bis silbergrau. Halsbehang silberweiß bis silbergrau mit mehrfacher, schwarzer Zeichnung ähnlich der des Mantelgefieders und breitem weißem Schmucksaum. Mantelgefieder blaugrau bis stahlgrau mit mehrfacher, der Federform folgender, schwarzer Bänderung und dunklem Federkiel. Schenkelgefieder gezeichnet. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne mit gebänderter Zeichnungsanlage. Handschwingen schwarz mit meliertem Außenrand. Schwanz schwarz, obere Steuerfedern möglichst mit angedeuteter Zeichnung. Fußbefiederung in der gleichen Farbe wie Mantelgefieder mit erkennbarer Zeichnungsanlage. Untergefieder grau. Lauffarbe gelb.

Birkenfarbig:
HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang silberweiß mit schwarzen Schaftstrichen. Flügeldecken und Rücken silberweiß. Brust schwarz mit schmaler Silbersäumung einschließlich Kropfpartie, bei Althähnen tiefergehend gestattet. Übriges Gefieder schwarz mit grünem Glanz. HENNE: Kopf, Hals und Brust wie beim Hahn, übriges Gefieder schwarz mit grünem Glanz. Untergefieder bei beiden Geschlechtern schwarz bis grauschwarz. Lauffarbe grünschwarz mit möglichst gelber Sohle.

Weiß-schwarzcolumbia:
HAHN: Kopf weiß. Halsbehang bis auf das obere Drittel weiß mit intensiven schwarzen Schaftstrichen und scharfer silberweißer Säumung. Die Federn des Oberrückens haben unter dem Halsbehang eine gut ausgeprägte schwarze Tropfenzeichnung. Geringe Sattelzeichnung gestattet. Armschwingen Innenfahne tief schwarz, Außenfahne weiß, sodass der zusammengelegte Flügel weiß erscheint. Handschwingen möglichst schwarz mit weißem Außenrand. Schwanz rein schwarz, die Deckfedern schwarz mit grünem Glanz, kleine Nebensicheln mit scharfer weißer Säumung. Fußbefiederung weiß mit schwarzer Zeichnung. Das übrige Gefieder reinweiß. Untergefieder grau, nach dem Grund hin heller.
HENNE: Wie der Hahn, jedoch Zeichnung des Halsbehanges entsprechend der mehr gerundeten Feder etwas breiter. Rücken und Sattel reinweiß. Schwanzdeckfedern schwarz mit scharfer weißer Säumung. Fußbefiederung wie beim Hahn. Lauffarbe gelb.

Weiß-blaucolumbia:
Zeichnungsanlage und Grundfarbe wie beim Farbenschlag Weiß-schwarzcolumbia, jedoch sattes Graublau statt Schwarz, beim Hahn meistens etwas dunkler als bei der Henne. Lauffarbe gelb.

Gelb-schwarzcolumbia:
HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf reingelb. Halsbehang mit breiten, tiefschwarzen Schaftstrichen und gelbem Saum. Die Federn des Oberrückens zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes mit angedeuteter Zeichnung. Sattel der Henne reingelb. Die Oberfarbe der Henne entspricht der Brustfarbe des Hahnes. Schwanz schwarz, kleine Sichelfedern des Hahnes und Schwanzdeckfedern der Henne gelbgesäumt. In den Hauptsicheln des Hahnes
und den großen Schwanzdeckfedern der Henne gelbe Säumung gestattet. Handschwingen überwiegend schwarz mit gelbem Außenrand. Armschwingen innen schwarz, außen gelb, sodass der zusammengelegte Flügel gelb erscheint. Fußbefiederung gelb mit schwarzer Zeichnung. Übriges Gefieder reingelb. Untergefieder hellgrau. Lauffarbe gelb.

Gelb-blaucolumbia:
Zeichnungsanlage und Grundfarbe wie beim Farbenschlag Gelb-schwarzcolumbia, jedoch sattes Graublau statt Schwarz, beim Hahn meistens etwas dunkler als bei der Henne. Etwas hellere Farbtöne im Gesamtbild gestattet. Lauffarbe gelb.

Gold-weizenfarbig:
HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang braunrot mit goldfarbener Säumung ohne Schaftstrich. Schultern, Flügeldecken und Rücken hellrotbraun. Brust, Bauch und Schenkelkissen schwarz mit hellerem Untergefieder, etwas braune Zeichnung in der Brust gestattet. Armschwingen außen goldbraun, das Flügeldreieck bildend, innen mattschwarz. Handschwingen mattschwarz mit braunem Außenrand. Flügelbinden schwarz mit grünem Glanz. Schwanz schwarz mit grünem Glanz, bei großen Deckfedern braune Umrandung gestattet.
HENNE: Kopf und Halsbehang goldbraun, wenig mattschwarze Zeichnung gestattet. Rücken- und Mantelgefieder weizenfarbig. Brust, Bauch- und Schenkelkissen hellweizenfarbig bis semmelfarbig. Weizenfarbige Schwanzdecke auf grauschwarzen, lederbraun schattierten Steuerfedern. Schwingen weizenfarbig, schwarz auf den Innenfahnen der Armschwingen. Etwas dunklere oder hellere Tönung des Gesamtbildes gestattet. Lauffarbe gelb.

Silber-weizenfarbig:
HAHN: Hals- und Sattelbehang strohgelb mit leichter, silbriger Säumung und bräunlicher Schaftstrichzeichnung im unteren Teil. Flügeldecken und Rücken satt orangerot bis braunrot. Binden schwarz, mit grünem Glanz. Handschwingen mattschwarz mit weißlichem Außenrand. Armschwingen Außenfahne gelblichweiß, das Flügeldreieck bildend, Innenfahne mattschwarz, bräunlicher Überlauf zwischen Außen- und Innenfahnen gestattet. Brust, Bauch und Schenkelkissen schwarz mit hellerem Untergefieder, etwas gelblichweiße oder bräunliche Zeichnung in der Brust gestattet. Schwanz schwarz mit grünem Glanz, bei großen Deckfedern silbrig-braun durchsetzter Federrand gestattet.
HENNE: Kopf semmelfarbig. Halsbehang matt goldbraun mit silbriger Säumung; wenig mattschwarze Zeichnung gestattet. Rücken- und Mantelgefieder hellweizenfarbig. Brust, Bauch und Schenkelkissen elfenbeinfarbig. Hellweizenfarbige Schwanzdecke auf grauschwarzen, bräunlich schattierten Steuerfedern. Schwingen hellweizenfarbig, schwarz auf den Innenfahnen der Armschwingen. Etwas dunklere oder hellere Tönung des Gesamtbildes gestattet. Lauffarbe gelb.

Gold-porzellanfarbig:
HAHN: Kopf hellgoldbraun. Hals- und Sattelbehang goldbraun mit geringer schwarzer Schaftstrichzeichnung, an den Federenden mit kleinen schwarzen Tupfen mit angedeuteter weißer Perlzeichnung. Flügeldecken rotbraun; geringe Zeichnung vorerst gestattet. Die großen Flügeldeckfedern (Binden) goldbraun mit schwarzen Tupfen und weißen Perlen an den Enden. Armschwingen außen goldbraun, das Flügeldreieck bildend, innen schwarz. Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand. Arm- und Handschwingen am Ende mit mehr oder weniger ausgeprägten weißen Endtupfen. Brust-, Bauch- und Schenkelgefieder hellgoldbraun mit schwarzen Tupfen und angedeuteten weißen Perlen am Federende. Schwanz schwarz mit Grünglanz und angedeuteten weißen Federenden. Fußbefiederung in Anlehnung an Brust- und Bauchgefieder. Lauf- und Schnabelfarbe gelb. Augenfarbe orangerot.
HENNE: im gesamten Farb- und Zeichnungsbild der Brust des Hahnes entsprechend. Etwas hellerer Grundfarbton auf Brust und Bauch gestattet. Halsbehang leuchtend goldbraun mit schwarzen Schaftstrichen, an den Federenden mit kleinen schwarzen Tupfen und angedeuteter weißer Perlzeichnung. Flügeldeckfedern (Binden), Schwingen und Fußbefiederung wie beim Hahn. Steuerfedern schwarz mit angedeuteten weißen Federenden. Lauf-, Schnabel- und Augenfarbe wie beim Hahn. Bedingt durch die weiche Federstruktur sind die Zeichnungsfarben nicht überall scharf abgegrenzt. Während bei Junghähnen und -hennen die weiße Perlzeichnung nur angedeutet ist, wird sie bei Alttieren größer und gleichmäßiger ausgebildet, so das insbesondere die Binden deutlicher erscheinen.
Gewichte Hahn 850 g, Henne 750 g
Bruteier-Mindestgewicht 30 g
Schalenfarbe der Eier Braun
Ringgrößen Hahn 16, Henne 15

Download
Internationaler Sonderverein zur Erhaltung der Zwerg-Cochin, gegr. 1929
Die ist eine wirklich tolle Broschüre über die Zwerg-Cochin
Zwerg-Cochin 1x1.pdf
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1 Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erheben wir keine Umsatzsteuer und weisen diese daher auch nicht aus.