Walliser Schwarzhalsziegen



Unsere fleißigen Helfer bei der Landschaftspflege


Unsere beiden Walliser Schwarzhalsziegen Mädels sind am 26.01.2019 eingezogen, unser Fritz am 09.02.2019 . Wir sind gespannt wie sie sich in unserem Bestand und bei der Landschaftspflege verhalten. Die Rasse gilt als gefährdet und steht bereits auf der roten Liste der vom aussterben bedrohten Tierarten.


Wir haben zur Zeit 2 Geißen und 1 Bock in unserem Bestand

Unser Bestand wurde am 15.02.2019 gegen die Blauzungenkrankheit geimpft



Ziegen Bock


DE 01 08 073 9659

Schwarzhalsziegenbock aus 2016

Fritz

geboren: 02.2016

 

 

Er stammt aus einer Herdbuchzucht. Die ehmemaligen Besitzer (Bayern, fast Tschechische Grenze) sind uns viele KM entgegen gekommen, damit Fritz ein schönes und gutes Zuhause bekommt. Übergabe war Nürnberg, Entfernung zu uns im Ganzen fast 500 km.   

 

 Datum Foto: 18.02.2019


Ziegen


DE 01 07 102 53548

Walliser Schwarzhalsziege aus 2015

Amanda

geboren 04.2015

Sie kommt aus einer Herdbuchzucht aus dem Westerwald

 

 

 

 

 

 

Datum Foto: 03.03.2019

DE 01 07 102 86703

Walliser Schwarzhalsziege aus 2018

Mathilda

geboren 04.2018

 

Sie kommt aus einer Herdbuchzucht aus dem Westerwald

 

 

Datum Foto: 20.02.2019



Rassebeschreibung


- Ein Volksmärchen, besonders passend für Schwarzhalsziegen -
Als Gott die Pflanzenfresser erschaffen hatte, wies er jedem von ihnen einen Weideplatz zu.
Zufrieden trollten sich die Tiere.
Nur die Ziegen konnten nicht genug kriegen. „Nu meh! Nu meh! – Noch mehr, noch mehr!“, meckerten sie, bis es Gott zu viel wurde, und er rief: „So geht doch wohin ihr wollt!“.
So kam es, dass die Ziegen Schelmentiere sind und überall stehlen und naschen. .

Die Walliser Schwarzhalsziege fällt unter die gefährdeten Rassen und steht bereits auf der roten Liste der vom aussterben bedrohten Tierarten

 

Die Walliser Schwarzhalsziege, eigenwillig, stolz und klug, gilt als eine der ältesten Hausziegenrassen der Welt und gilt als Schönheitskönigin unter den Ziegen. Sie wird vor allem im Kanton Wallis in der Schweiz und dem angrenzenden Piemont gehalten und gilt als Hochgebirgsrasse.

 

Durch das Beweiden von steilen Hängen leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Landschaftspflege. Das lange Haarkleid und die klar getrennte schwarz-weisse Färbung sind ihr Markenzeichen, genauso wie die Hörner, die beide Geschlechter tragen. Die Hörner der Böcke können bis zu 80 Zentimeter lang sein. Ihre Haare schützen sie vor Wind und Wetter, benötigen aber entsprechende Pflege und sollten regelmäßig gebürstet werden. Auch nach Parasiten sollte man die Tiere wegen ihres langen Haarkleid unbedingt regelmäßig untersuchen. Durch starke Sonneneinstrahlung kann die Färbung im Sommer variieren, dann ist eine Braunfärbung zu beobachten. Ältere Ziegen bekommen oft einen Graustich. Nagt hier etwa auch der Zahn der Zeit ;o).  Das Haarkleid kann bis zu fünfzig Zentimeter lang werden. Die Tiere werden übrigends nicht geschoren. Sie werden ausschließlich gekämmt.

 

Der Kopf ist verhältnismäßig kurz und die Ohren leicht abstehend. Auch die weiblichen Tiere besitzen eine Stirnlocke, wie sie bei vielen anderen Ziegenrassen nur bei männlichen Tieren vorkommen.

 

Sie sind spät geschlechtsreif und erst mit vier bis fünf Jahren ausgewachsen. Die Tiere sind asaisonal, das heißt sie lammen nur einmal im Jahr. Im Durchschnitt kommen auf eine Ziege 1,5 Lämmer. Die Ziegen können bis 14 Jahre alt werden.

Böcke erreichen eine Widerristhöhe von 75 bis 85 Zentimeter und wiegen dann 65 bis 70 Kilogramm. Geißen sind etwas kleiner und erreichen eine Widerristhöhe von 70 bis 80 Zentimeter und wiegen 45 bis 50 Kilogramm.

 

Walliser Schwarzhalsziegen gelten als sehr leistungsfähige Mastrasse. Ihre jährliche Milchmenge beträgt 600 Kilogramm. Sie enthält 3,1 Prozent Fett und 3,0 Prozent Eiweiß. Im Durchschnitt werden pro Geiß jährlich 1,7 Zicklein geboren. Sie zählen mit diesem Leistungsprofil zu den Zweinutzungsrassen, wie sie für traditionelle Landwirtschaft typisch sind.

 

 


Landschaftspflege


 

Ziegen leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Landschaftspflege. Durch ihre Vorlieben für Hecken, Büsche und Sträucher sind sie Ideal für das abweiden von verwilderten oder stark verbuschten Grundstücken. Die Ziegen sorgen durch Ihren Verbiss dafür, dass selbst Brombeeren nicht mehr so schnell wiederkommen.

 

 

Daneben hat die Landschaftspflege durch Ziegen noch weitere Vorteile: Grundstücke werden ohne schwere Eingriffe in die Natur freigelegt. Im Gegensatz zur maschinellen Landschaftspflege wird der Boden nicht verdichtet, Vögel, Insekten und Kleinsäuger werden nicht gestört. Auf diese Weise leisten Ziegen auch einen Beitrag zum Umweltschutz.

1 Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erheben wir keine Umsatzsteuer und weisen diese daher auch nicht aus.